Bletilla striata (THUNB.) RCHB.F., Botanische Zeitung 36:75, 1878
Synonyme:Limodorum striatum THUNB. (Basionym), Bletia hyazinthina
(SM.) R. BR., Bletilla gebina
(LODD. ex LINDL. RCHB. F., Bletilla hyacinthina
(SM.) RCHB. F. |
Heimat: Japan, Ryukyu-Inseln, China, Osttibet, Korea, in Höhenlagen von etwa 100O bis 3000 m.
Kultur: Kalthaus, im Weinklima evtl. auch Freiland (geschützt). Im zeitigen Frühjahr werden die knolligen
Rhizomstücke bis etwa 3 cm tief in Töpfen in eine Mischung von Lehm, Sand, Lauberde und Rinde bei guter Drainage gelegt. Der
Standort, im Sommer auch im Freien, sollte vor zu intensiver Sonne geschützt sein. Im Herbst ziehen die Blätter ein.
Wissenswertes: Die terrestrisch wachsende Pflanze ist sehr variabel, ihre ab Ende Mai erscheinenden Blüten können
unterschiedlich intensiv rosa, aber auch weiß sein. Eingeführt wurde sie 1812 und ursprünglich von Carl Peter THUNBERG 1784 als
Limodorum striatum beschrieben. SCHLECHTER erkannte 1911, dass die Arten hyacinthina und gebina synonym sind.
GARAY fand heraus, dass der 1838 von RAFINESQUE gegebene Name Jimensia Priorität besitzt und veröffentlichte 1958
(mit SCHULTES) eine Aufstellung der Bletilla-Arten unter Jimensia. 1961 wurde jedoch der Name Bletilla in die
Liste der geschützten Namen aufgenommen.
Etymologie: striata = gestreift (gestreifte Lippe)
Fotos: J. Röth |
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